Impressum
Effective Date: 26. Januar 2026
Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG / § 55 RStV:
Unternehmen: Jan-Tom Nickel – Kassel-Trockenbau (ehem. JTN-Gebäudedienst) (Einzelunternehmen)
Anschrift: Philippistraße 28, 34127 Kassel, Deutschland
Inhaber: Jan-Tom Nickel
Kontakt: Telefon: +49 176 418 454 69, E-Mail: jan@jtn-group.de
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 370450635 (gemäß § 27a UStG)
Gewerbeanmeldung: Einzelgewerbe angemeldet bei der Stadt Kassel (Gewerbeamt)
Inhaltlich verantwortlich i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV: Jan-Tom Nickel (Anschrift wie oben)
Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt verlinkter Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen Jan-Tom Nickel – Kassel-Trockenbau (ehem. JTN-Gebäudedienst) (nachfolgend "Unternehmen") und dessen Kunden (nachfolgend "Kunde"). Sie gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch Unternehmen, soweit keine spezielleren gesetzlichen Vorschriften zwingend Anwendung finden. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, das Unternehmen hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Leistungspflichten und Leistungsumfang
Das Unternehmen erbringt die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen in den Bereichen Trockenbau, Abrissarbeiten (z.B. Innenabriss, Rückbau), Entrümpelung und Haushaltsauflösung. Der genaue Leistungsumfangsowie eventuell vereinbarte Nebenleistungen (etwa Abtransport und Entsorgung von Bauschutt oder Gerümpel, Reinigungsarbeiten etc.) werden im individuellen Auftrag, Angebot oder Vertrag verbindlich festgelegt. Das Unternehmen ist verpflichtet, die vereinbarten Leistungen fachgerecht, sorgfältig und zum vereinbarten Terminauszuführen. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Werden während der Auftragsdurchführung zusätzliche Arbeiten notwendig, informiert das Unternehmen den Kunden unverzüglich. Solche zusätzlichen Leistungen werden nur nach Einwilligung des Kunden erbracht und vergütet. Sofern Genehmigungen (z.B. für Sperrmüllentsorgung, Container auf öffentlichem Grund o.ä.) oder besondere Vorkehrungen erforderlich sind, wird im Vertrag festgelegt, welche Partei diese zu veranlassen hat. Das Unternehmen ist berechtigt, sich zur Erfüllung der Leistungen geeigneter Subunternehmer zu bedienen, bleibt aber dem Kunden gegenüber für die Vertragserfüllung verantwortlich.
3. Angebot, Vertragsschluss und Rücktritt
3.1 Angebot und Vertragsschluss: Angebote des Unternehmens (z.B. Kostenvoranschläge) sind – falls nicht anders ausdrücklich angegeben – freibleibend und unverbindlich. Ein Vertragsschluss kommt erst zustande, wenn der Kunde das Angebot des Unternehmens schriftlich oder in Textform (z.B. per E-Mail) annimmt und das Unternehmen die Annahme bestätigt oder mit der Ausführung der beauftragten Leistung beginnt. Alternativ kommt der Vertrag zustande, wenn das Unternehmen dem Kunden eine Auftragsbestätigung zusendet. Mündliche Absprachen werden erst wirksam, wenn sie vom Unternehmen schriftlich oder in Textform bestätigt werden.
3.2 Verbraucher-Widerrufsrecht: Ist der Kunde Verbraucher und wurde der Vertrag im Wege des Fernabsatzes(z.B. per E-Mail, Telefon, Online-Buchung) oder außerhalb der Geschäftsräume des Unternehmens geschlossen, steht dem Kunden das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Über das Widerrufsrecht (Widerrufsfrist von 14 Tagen, Belehrung über Ausübung und Ausnahmen) wird der Verbraucher in einer gesonderten Widerrufsbelehrunginformiert.
3.3 Rücktritt und Kündigung: Beide Vertragsparteien können vom Vertrag unter den gesetzlichen Voraussetzungen zurücktreten. Das Unternehmen ist insbesondere berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder die Leistung einzustellen, wenn der Kunde erforderliche Mitwirkungspflichten (siehe Punkt 5) erheblich verletzt, unrichtige Angaben über wesentliche Fakten gemacht hat oder ein anderer wichtiger Grund vorliegt. Gesetzliche Rücktrittsrechte (z.B. bei unverhältnismäßiger Verzögerung oder Unmöglichkeit der Leistung) bleiben unberührt. Unberührt bleiben ebenfalls die Rechte des Unternehmens aus § 648a BGB (ggf. Sicherungsrechte bei Bauleistungen, falls anwendbar) und des Kunden aus § 648 BGB (Kündigungsrecht des Bestellers bei Werkverträgen).
4. Preise, Zahlung und Fälligkeit
4.1 Preise: Die Preise für die Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle genannten Preise sind Netto-Preise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Kunde nicht ausdrücklich als Verbraucher ein Bruttopreis mit Umsatzsteuer genannt wird. Zusatzleistungen, die nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind, werden – sofern vom Kunden gewünscht – gesondert berechnet.
4.2 Fälligkeit und Zahlung: Der Rechnungsbetrag ist, soweit nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde, sofort nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Zahlungen gelten an dem Tag als geleistet, an dem das Unternehmen über den Betrag verfügen kann. Zahlungsmittel und -wege (Banküberweisung, Barzahlung etc.) werden in der Rechnung oder im Vertrag angegeben.
4.3 Zahlungsverzug: Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Insbesondere ist das Unternehmen berechtigt, ab Verzugseintritt Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen. Das Unternehmen behält sich vor, im Verzugsfall weitere gesetzliche Rechte geltend zu machen (z.B. Ersatz von Mahnkosten).
4.4 Abschlagszahlungen: Das Unternehmen ist berechtigt, bei umfangreicheren Aufträgen angemessene Abschlagszahlungen entsprechend dem Fortschritt der Leistungserbringung zu verlangen, sofern dies im Angebot oder Vertrag vereinbart wurde oder gesetzlich vorgesehen ist.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, notwendige Mitwirkungen zu erbringen, damit das Unternehmen die vertraglichen Leistungen ordnungsgemäß ausführen kann. Insbesondere hat der Kunde dem Unternehmen rechtzeitig alle Informationen, Unterlagen und Zugänge bereitzustellen, die für die Ausführung der Arbeiten erforderlich sind. Der Kunde sorgt dafür, dass die räumlichen Gegebenheiten am Einsatzort den Arbeiten entsprechen – insbesondere müssen Arbeitsbereiche, Zugänge, Treppenhäuser oder Aufzüge für die Durchführung der Arbeiten (und ggf. für den Transport von Material, Werkzeug und Abfall) frei zugänglich, geräumt und sicher sein. Hindernisse, empfindliche Bodenbeläge oder zu schützende Einrichtungsgegenstände sind dem Unternehmen vor Arbeitsbeginn mitzuteilen; der Kunde hat nach Möglichkeit entsprechende Schutzvorkehrungen zu unterstützen oder im Voraus zu treffen.
Sofern für die Durchführung der Arbeiten Genehmigungen, Zustimmungen Dritter oder besondere Sicherheitsvorkehrungen (z.B. Absperrungen, Brandschutzmaßnahmen, Statik-Prüfungen bei Durchbrüchen) erforderlich sind, hat der Kunde – falls nicht anders vereinbart – diese rechtzeitig einzuholen bzw. das Unternehmen hierüber schriftlich zu informieren. Besondere Risiken (z.B. mögliche Schadstoffbelastungen wie Asbest, Statikprobleme, versteckte Versorgungsleitungen) hat der Kunde dem Unternehmen vor Auftragsbeginn schriftlich oder in Textform anzuzeigen. Unterlässt der Kunde eine erforderliche Mitwirkung und entstehen dem Unternehmen dadurch Mehraufwand oder Schäden, ist der Kunde zum Ersatz der dadurch entstandenen Mehrkosten verpflichtet, sofern ihn ein Verschulden trifft. Weitergehende Ansprüche des Unternehmens bei Pflichtverletzungen des Kunden bleiben unberührt.
6. Haftung, Mängelrechte und Gewährleistung
6.1 Gewährleistung und Mängelbeseitigung: Das Unternehmen steht dafür ein, die vereinbarten Leistungen mangelfrei zu erbringen. Sollte dennoch ein Mangel an der Leistung auftreten, hat der Kunde dem Unternehmen Gelegenheit zur Nacherfüllung (Mängelbeseitigung oder erneuten Leistung) innerhalb einer angemessenen Frist zu geben. Der Kunde wird gebeten, erkennbare Mängel möglichst umgehend nach Feststellung dem Unternehmen in Textform (z.B. per E-Mail) mitzuteilen, um eine zügige Nachbesserung zu ermöglichen. Versäumt der Kunde eine zeitnahe Anzeige eines Mangels, so beeinträchtigt dies nicht seine gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Schlägt die Nacherfüllung fehl oder wird sie verweigert, kann der Kunde die gesetzlichen Mängelrechte geltend machen (Minderung der Vergütung oder Rücktritt vom Vertrag sowie ggf. Schadensersatz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen). Die Gewährleistungsfrist richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften (in der Regel 2 Jahre ab Abnahme der Werkleistung für Verbraucher, 1 Jahr für Unternehmer bei Werkleistungen, sofern gesetzlich zulässig). Eine Garantie im rechtlichen Sinne übernimmt das Unternehmen nur, wenn diese ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
6.2 Haftung des Unternehmens: Das Unternehmen haftet dem Grunde nach unbegrenzt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Unternehmens oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Für sonstige Schäden haftet das Unternehmen – außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) – nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet das Unternehmen begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Eine weitergehende Haftung für einfache/leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit nicht vorstehend anders geregelt. Die Haftungsbeschränkungen dieser AGB gelten nicht, soweit das Unternehmen einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Leistung übernommen hat, und sie gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
6.3 Mitverschulden: Ist ein Schaden sowohl auf ein Verschulden des Unternehmens als auch des Kunden (etwa durch Verletzung von Mitwirkungspflichten) zurückzuführen, ist der Schadenersatzanspruch des Kunden entsprechend seinem Mitverschuldensanteil reduziert (§ 254 BGB).
7. Datenschutz
Das Unternehmen erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Kunden nur im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen (insbesondere DSGVO und BDSG). Personenbezogene Daten werden nur erhoben, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Vertragsverhältnisses und die Erfüllung der vertraglichen Pflichten erforderlich sind, oder wenn der Kunde hierzu eingewilligt hat. Das Unternehmen nutzt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um die Daten des Kunden zu schützen. Hinweis: Weitere Informationen zur Datenverarbeitung, Tracking- und Analysetools (z.B. Google Analytics) und zu den Rechten des Kunden sind in der Datenschutzerklärung auf der Website des Unternehmens verfügbar. Diese AGB verweisen bezüglich des Datenschutzes auf die genannte Datenschutzerklärung, die Bestandteil der Informationen an den Kunden ist.
8. Gerichtsstand, anwendbares Recht und Schlussbestimmungen
8.1 Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
8.2 Gerichtsstand: Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis Kassel (Sitz des Unternehmens). Gleiches gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz/Sitz ins Ausland verlegt. Gegenüber Verbrauchern verbleibt es bei den gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
8.3 Verbraucherschlichtung: Das Unternehmen nimmt – wie im Impressum angegeben – nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil; eine gesetzliche Teilnahmeverpflichtung besteht nicht.
8.4 Schriftform und Vertragsänderungen: Nebenabreden oder Vertragsänderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (z.B. E-Mail), soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für eine Änderung dieser Textformklausel.
8.5 Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Klausel gelten die gesetzlichen Vorschriften. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken.
